Isla Margarita
...liegt 40 km vom Festland entfernt und ist mit 934 qkm die größte Insel Venezuelas. Auf der Insel beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur 27 Grad, also ist das ganze Jahr Sesson. Von der Regenzeit (Mai bis Oktober) bekommt die Insel wenig ab. Man kann hier einen einmalig schönen und preiswerten Urlaub verbringen. Mittlerweile gibt es auf der Insel auch wieder einige Angebote von kleinen Hotels und Anlagen ohne Allinklusive, so dass Individualisten genauso auf Ihre Kosten kommen wie die Leute die Aktion und Animation lieben. Man erreicht die Insel mit der Condor ab Deutschland und per Linienflug über Caracas nach Porlamar. Inlandflüge (evtl. auch einen Linienflug) kann man günstig buchen bei Sarandatours. Hotels bucht man billiger ab Deutschland, bei einem Reiseveranstalter als Vorort. Mietwagen sind teuer, die Straßen schlecht, aber das Benzin billig. Südamerikanische Lebensart und zahlreiche Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten finden Sie in Porlamar. Dazu 43 herrliche Tropenstrände, die auch viele Einheimische vom nahen Festland herüber locken. Umgekehrt ist die Isla Margarita für Gäste aus Europa das Sprungbrett in das Natur-pur-Abenteuerland Venezuela. Columbus entdeckte den Archipel der "Isla de las Perlas" und brachte die ersten echten Perlen nach Spanien. Man nennt die Insel auch heute noch "Perle der Karibik", und diese Bezeichnung ist sicher zutreffend. Die Perlenfischerei wurde vor einigen Jahrzehnten verboten, da die Abbaumethoden den Bestand der Muscheln gefährdeten. Die Insel gliedert sich in einen West- und einen Ostteil welche durch die Sumpfzone des Nationalparks "Laguna de Restinga" miteinander verbunden sind. Der Westen besteht aus einem Gebirgsmassiv "Peninsula de Macanao" dessen Ausläufer bis zur Küste reichen und nur schmale Strände zulassen. Der Osten wird ebenfalls von Bergzügen bestimmt. Die schönsten Strände liegen an der Nord - und Ostseite der Insel, wo sich auch die meisten Hotels und Urlaubshochburgen befinden Zwischen dem Festland und der Isla Margarita liegen die beiden kleinen Inseln Isla de Coche und Isla de Cubagua. Die größere Isla de Coche lebt vom Fischfang und den dortigen Salinen. Westlich der Isla de Coche liegt die Isla de Cubagua. Hier kann man die Ruinen einer einst mächtigen Stadt besichtigen. Nueva Cadiz war ein wichtiger Handelsstützpunkt der Spanier. Ein herrliches Karibikfeeling verspricht das abgelegene Archipel Los Roques, welches aus 42 Inseln besteht und 1972 zum Nationalpark erklärt wurde. Hier darf sich der Urlauber wie Robinson in der Südsee fühlen und für Taucher und Schnorchler sind die bunten Riffe ein hinreißendes Erlebnis. Achtung! Mittlerweile muss man bei der Ausreise mit erheblichen Wartezeiten und verstärkten Kontrollen (Rauschgift) rechnen.
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