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Delta Orinoco und Canaima - 2 Tages - Tour
Das Orinoco-Delta ist eines der Unberührtesten Gebiete der Welt. Dank der Vereinigung der reichen Wasser des Orinoco mit denen des Atlantiks hat sich in dieser Sumpfgegend eine unwegsame Vegetation aus Mangroven und tropischen Urwäldern entwickelt, welche eine vielfältige und reiche Fauna beherbergt. Ohne Hut, Mückenschutz und Sonnenschutzcreme sollte man jedoch gar nicht erst ablegen. Wer gut vorbereitet ins Mündungsdelta des Orinoco aufbricht, darf sich auf ein überwältigendes Naturerlebnis freuen. Um nahe an die Tiere heranzukommen, muss hin und wieder der Motor des Langbootes abgestellt und eine Route durch möglichst viele der kleineren Seitenarme gewählt werden. In kleinen Pfahlbausiedlungen, im riesigen Flusslabyrinth des Orinoco, leben noch rund 15.000 Warao-Indianer, die sich der Jagd, dem Fischfang, Ackerbau und Kunsthandwerk widmen. Ebenso gibt es noch einige Franziskaner-Mönche. Der Nationalpark Canaima, durch Regierungsdekret vom 12. Juni 1962 als solcher anerkannt, umfasst eine Oberfläche von drei Millionen Hektar und befindet sich im äußersten Südosten Venezuelas, südlich des Orinoco im Staate Bolivar. Es ist ohne Zweifel ein wahres und mächtiges Wälderparadies, das man unter Begleitung der sympathischen Kamaracotos Indianer über Fußwege und Pfade oder auf dem Wasser in selbstgebauten Booten, Curiaras genannt, besuchen kann. Seine beeindruckenden, natürlichen Formationen bieten dem Besucher die verschiedensten Anblicke: grüne Großflächen,tropische Fauna und Flora, Morichal-Palmen, kleine Flüsse, riesige Zubringerströme, sowie atemberaubende Wasserfälle. Im Park werden Sie allein stehende Berge vorfinden, einzig in ihrer Art, die mit ihren flachen Dächern den Namen Tepuy (Tafelberge) tragen. Es sind sehr alte Felsformationen, deren Alter auf mehr als 3800 Millionen Jahre geschätzt wird. Die Indianer sind noch Heute in dem Glauben, dass oben auf den Bergen ihre Götter wohnen. Keiner dieser Eingeborenen wird es je wagen einen solchen Berg zu besteigen. Der auffälligste und höchste Tepuy ist der AUYAN TEPUY mit einer Oberfläche von 700 km2, ebenfalls bekannt als Teufelsberg. Von seinem Plateau aus, in 1000 Meter Höhe, stürzt in freiem Fall der höchste Wasserfall der Welt herab. Dieser Wasserfall bekam von den Kamaracotos-Indianern den Namen Körepa Ku'pö Vena. Er ist jedoch weltweit als SALTO ANGEL bekannt, da er von der Luft aus durch den Amerikaner Jimmy Angel am 9. Oktober 1937 gesichtet wurde. Als der Pilot später verstarb, wurde seine Asche, seinem letzten Wunsch entsprechend, über dem Auyan Tepuy ausgestreut. Der Nationalpark Canaima ist ein Wald- und Flussparadies, das sowohl den Liebhabern des Fotografierens von unberührter Natur, als auch den Abenteurern, die eine andere Welt entdecken wollen, eine unvergessliche Erfahrung bleibt.
Ablauf/Programm des Veranstalters l. Tag
2. Tag
Das sollten Sie unbedingt dabei haben:
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